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Premiere für vier neue Mobilbagger

Alexandre und Henri Marchetta - Mecalac

Annecy. Das Unternehmen Mecalac hat am 16. Mai in Annecy, Frankreich, vier neue Mobilbagger von 7...


23.08.17 08:10

Das Beste aus zwei Welten: Der neue Mobilbagger MWR

Gründer Henri Marchetta (li.) und sein Sohn

Mit der Europa-Premiere der Mobilbagger-Baureihe MWR mit vier Modellen im Bereich von 7 t bis 15 t...


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23.08.17 08:10 Alter: 57 Tage

Das Beste aus zwei Welten: Der neue Mobilbagger MWR

Gründer Henri Marchetta (li.) und sein Sohn

Präsentierten stolz die neue Mobilbagger-Baureihe MWR: Henri Marchetta (li.), der als Gründer der Mecalac-Gruppe und Präsident des Verwaltungsrates die Politik des Unternehmens weiter maßgeblich mitbestimmt, das von seinem Sohn Alexandre Marchetta (re.) als Vorstand zusammen mit Jean-Constantin Massoni

Alexandre Marchetta

geleitet wird.

Die Europa-Premiere im »Arcadium« am Mecalac-Stammsitz in Annecy

Bei der Europa-Premiere im »Arcadium« am Mecalac-Stammsitz in Annecy bestaunten neben den aus der ganzen Welt angereisten Vertragshändlern auch zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft die neue MWR-Baureihe.

Mit der Europa-Premiere der Mobilbagger-Baureihe MWR mit vier Modellen im Bereich von 7 t bis 15 t hat Mecalac seine Ambitionen unterstrichen, seine Position als innovativer und designorientierter Hersteller von kompakten und multifunktionalen Baumaschinen vornehmlich für den urbanen Bereich zu festigen und auszubauen. Das hat das französische Familienunternehmen, zu dem seit 2002 der deutsche Schwenklader-Hersteller Ahlmann (Büdelsdorf) sowie seit Dezember 2016 auch das frühere Terex-Werk im britischen Coventry gehören, Mitte Mai am Stammsitz in Annecy bekannt gegeben. »Unsere MWR-Baureihe bietet absolute Sicherheit und optimale Rentabilität dank innovativer Leistungen und eines optimalen Benutzerkomforts«, sagte Henri Marchetta, Gründer der Mecalac-Gruppe. Mit diesem Maschinenkonzept läute Mecalac die Ära einer neuen Generation von kompakten und vielseitigen Maschinen ein, die das Beste aus der Welt des Raupenbaggers und der des Radbaggers »zu einer einzigartigen Lösung« kombiniere.

Auch für Alexandre Marchetta, Henri Marchettas Sohn und Vorstand des Unternehmens, steht außer Frage, dass mit dem MWR-Konzept ein weiteres Erfolgskapitel in der Mecalac-Geschichte aufgeschlagen wird. »Die neue MWR-Baureihe steht voll und ganz für die DNA von Mecalac, bei der das Produkt der Motor jeglicher Aktivitäten ist. Die neuen Mobilbagger weisen die grundlegenden Merkmale auf, die den Erfolg des Konzepts von Mecalac ausmachen.« Und das heißt, so formuliert es Henri Marchetta: »Bei der Entwicklung einer Baumaschine steht für uns immer der Mensch im Mittelpunkt. Deshalb sind Innovationen die DNA unseres Unternehmens.«

»Gesamtlösung anbieten«

Mit dieser Unternehmenskultur hat sich das 1974 gegründete und seit 1991 von Henri Marchetta geleitete Unternehmen mit seinen kompakten, vielseitigen und leistungsstarken Maschinen - die dank ihres außergewöhnlichen Designs unverkennbar sind und mehrfach ausgezeichnet wurden - eine weltweit mit führende Stellung erarbeitet. »Der urbane Bereich, also die Städte, das ist der zentrale Einsatzbereich für unsere Maschinen«, so Henri Marchetta. »Und in diesem Segment gehören wir zu den Weltmarktführern.« Als solcher beschäftigt Mecalac in den fünf Produktionsstätten in Frankreich (zwei}, Deutschland, England und in der Türkei sowie in den sieben Vertriebsniederlassungen heute 820 Mitarbeiter und erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von rund 250 Mio. Euro.
Zum Maschinen-Portfolio gehören heute 50 Modelle in den Produktgruppen Bagger, Radlader, Dumper (bis 10 t), Baggerlader und Verdichtungsgeräte. »Damit können wir unseren Kunden eine Gesamtlösung anbieten«, sagte Alexandre Marchetta, »und präzise die Anforderungen in den verschiedenen Branchen und Ländern erfüllen.« So gebe es für jeden Tätigkeitsbereich bestimmte Vorgaben, habe jedes Land seine eigene Kultur. Deshalb konstruiere Mecalac Maschinen, die diese Unterschiede berücksichtigten, dabei aber gleichzeitig auf zentralen Grundlagen basierten -wie die Sicherheit auf der Baustelle oder die Ergonomie des Maschinen.

»Einzigartige Lösung MWE«

Dass dies auch bei der Entwicklung der neuen Mobilbagger-Baureihe MWR mit im Mittelpunkt stand, erläuterte bei der Präsentation im »Arcadium« von Annecy Patrick Brehmer, in der MecalacGeschäftsführung zuständig für Produktmanagement und Design sowie Marketing. »Unser Ziel bei der Entwicklung des MWR war es, das Beste aus der Welt des Raupenbaggers und aus der des Radbaggers zu kombinieren, da wir ja in beiden Maschinenbereichen über eine jahrelange Erfahrung verfügen«, so Patrick Bremer. »Also eine Maschine zu bauen, die alle Qualitätsmerkmale der vorhandenen Maschinen vereinigt. Das hat zu dieser einzigartigen Lösung des MWR geführt.«
So habe man die sechs Kriterien definiert, die für den Kunden die entscheidenden seien und von den Maschinen der neuen Baureihe erfüllt werden müssten: Mobilität, Stabilität, Zugänglichkeit, Vielseitigkeit, Kompaktheit und Bedienerfreundlichkeit. Auf der Basis dieses umfangreichen Lastenheftes habe man das MWR-Maschinenkonzept und das Design entwickelt, das hinsichtlich Funktionalität, Ergonomie, Komfort, Sicherheit und Rentabilität Maßstäbe setze. »Wir haben jetzt aufgrund der inneren und äußeren Ergonomie sowie des niedrigen Schwerpunktes den für den Bediener am besten zugänglichen Radbagger weltweit«, sagte Patrick Bremer. »Aufgrund ihrer extremen Kompaktheit und Wendigkeit sind unsere MWR-Bagger der Beweis dafür, dass die Mobilität in städtischer Umgebung von Effizienz, Leistung und Beweglichkeit geprägt sein kann.«

»Perfekte Maschine, vor allem auch für Deutschland«

Beispielsweise könne der MWR dank des Auslegers mit integriertem Seitenversatz, des um 20 % gesenkten Schwerpunktes, der !so-Stabilität von 360°, der außergewöhnlichen Hubleistung (bis zu 50 % des eigenen Gewichts) sowie eines Hubwinkels von bis zu 140° extrem präzise und effizient aufBaustellen arbeiten, bei denen die Platzverhältnisse sehr beengt sind. »Der MWR ist perfekt ausbalanciert, er hat eine große Bodenfreiheit trotz niedrigem Schwerpunkt, und er verfügt bei einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h über eine intelligente Geschwindigkeitskontrolle«, so Patrick Brehmer, für den der MWR »die perfekte Maschine « ist vor allem auch für Deutschland, wo die Markteinführung für den September geplant ist.
Aber natürlich schaut man bei Mecalac auch auf andere Länder und Regionen mit Wachstumspotenzial. Zwar seien die Märkte Zentraleuropas nach wie vor »die Basis für Mecalac und unsere lnspirationsquelle für Forschung und Entwicklung« (Henri Marchetta). Doch gleichzeitig sieht man die MWR-Baureihe als »idealen Türöffner« für den amerikanischen Markt. »Dort gibt es eine stetig steigende Nachfrage nach kompakten Baumaschinen «, sagte Alexandre Marchetta. »Der MWR erfüllt optimal ein Kriterium, das in Städten immer wichtiger wird: nämlich den Verkehrsfluss so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.«

Terex-Akquisition spielt zentrale Rolle

Eine zentrale Rolle bei der Ausweitung der Vertriebsaktivitäten spiele die Akquisition des TerexWerkes in Coventry mit den dort produzierten Baggerladern, Dumpern von 1 t bis 10 t und den Verdichtungsgeräten (Einrollen- und Tandemwalzen).
»Mit Mecalac Construction Equipment UK haben wir unser Maschinenangebot ausgebaut und diversifiziert und können jetzt auch auf andere Markttypologien eingehen, beispielsweise in Nord- und Südeuropa, aber auch in Osteuropa, in Russland, in Afrika, im Nahen Osten oder in Australien«, sagte Alexandre Marchetta. Dabei stütze man sich auch auf die Aktivierung des früheren Terex-Händlernetzwerkes, was der künftigen Entwicklung von Mecalac einen großen Schub geben werde. »Wir wollen mit unserem Maschinen-Portfolio eine signifikante Marktposition erobern, haben dabei aber nicht die Ambitionen eines Full-Liners.«

Keine Auswirkungen auf die Strategie der Mecalac-Gruppe habe der Umstand, so Henri Marchetta, dass die Übernahme von Terex vor dem Brexit erfolgt ist. »Das beeinflusst unsere Planungen nicht«, sagte er. »Wir interessieren uns für Märkte und Kunden und für eine weltweite Präsenz. Außerdem denken und arbeiten wir als Familienunternehmen langfristig. Deshalb schauen wir nicht so auf die Politik. Denn die ändert sich manchmal schneller als die Wirtschaft darauf reagieren kann.«

Quelle: bauMAGAZIN  Juni 2017